Was ist Morbus Gaucher?
Morbus Gaucher ist eine seltene, angeborene Stoffwechselerkrankung, die durch einen Enzym-Mangel verursacht wird. Das betroffene Enzym heißt Beta-Glukozerebrosidase und baut im Normalfall das Stoffwechselprodukt Glukozerebrosid (zuckerhaltiger Fettstoff) ab. Durch den Enzym-Mangel sammeln sich die Glukozerebroside in den Lysosomen der Zellen an und führen z.B. zu einer Leber- oder Milzvergrößerung, Knochenschmerzen oder Veränderungen im Blutbild. Mit einer ursächlichen Therapie können die Heilungschancen verbessert und die Lebensqualität Betroffener gesteigert werden.1,2
Quellen
1. Stirnemann J et al. International Journal of Molecular Sciences 2017;18(2): 441.
2. Biegstraaten M et al. Blood Cells, Molecules, and Diseases 2018;68: 203–208.
3. Nagral A. Journal of Clinical and Experimental Hepatology 2014;4(1): 37–50.
4. Burrow T et al. Pediatric Health, Medicine and Therapeutics 2011;2: 59–73.