• Zentrales Nervensystem (nur bei neuronopathischer Form) – Störungen der Sprachfähigkeit und eine verminderte sprachliche Entwicklung sind keine Seltenheit bei M. Hunter. Auch kognitive Fähigkeiten und die allgemeine Lernfähigkeit sind im Vergleich zu gesunden Menschen reduziert. Neben der körperlichen ist somit auch die geistige Entwicklung verzögert, wobei auch eine geistige Rückentwicklung auftreten kann. Je nach Ausprägung der Erkrankung kann die Intelligenz der Patient:innen betroffen sein. Während bei der nicht-neuronopathischen Form meist eine normale Intelligenz vorliegt, reicht das Spektrum bei neuronopathischem M. Hunter von verminderter Intelligenz bis hin zu einer schweren Demenz.
  • Verhalten (nur bei neuronopathischer Form) – Patient:innen zeigen häufig Verhaltensauffälligkeiten wie z. B. Hyperaktivität. Auch Lähmungen wie Tetraspastik (Lähmung aller Extremitäten) oder Epilepsie sind typische Symptome der neuronopathischen Form der Erkrankung.

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